Pflegeleitbild

 

Réka Dolgos, Thomas Horváth und Christina Horváth und das Altenpflegezentrum, widmen sich seit Juli 2003 der Pflege und Betreuung älterer Menschen.

 

Im „Haus am Waldrand“ steht das Wohnen im Sinne von Zuhausesein im Vordergrund. Dazu gehört das wohl Fühlen sowohl im räumlichen Umfeld, als auch eine zwischenmenschliche Atmosphäre mit einem familiären Charakter. Die Räume sind in saubere, helle, überschaubare und freundlich gestaltete Wohnbereiche gegliedert. Eigene Möbel und Wohnschmuck gestalten die Zimmer individuell und unverkennbar als Zuhause.

 

Die Bewohner, die im „Haus am Waldrand“ wohnen und leben, nehmen ganz nach ihren Bedürfnissen am Gemeinschaftsleben teil (gemeinsames Essen oder Freizeitgestaltung) oder ziehen sich auch mal zur Ruhe und Besinnung in ihr Zimmer zurück.

In Anerkennung, daß der Prozess des Alters sich nicht aus dem Gesamtlebenslauf als einer Einheit herauslösen lässt, wird die Fortsetzung lebensbiographischer Gewohnheiten unterstützt.

Bei den Menschen, die ihre Bedürfnisse nicht deutlich mitteilen können, ist eine intensive Beziehungsebene zu den Mitarbeitern des Hauses von großer Bedeutung.

 

Im gemeinsamen (Er)leben des Tagesablaufes sind Zu-Pflegende und Mitarbeiter eine Gemeinschaft, die die Qualität dieses Zusammenseins auch gemeinsam gestalten.

Am Prozess des „sich-kennen(lernens)“, dem „sich-vertraut-sein“ und des Vertrauens sind alle aktiv beteiligt.

 

Der professionelle Anspruch des Pflegeteams basiert auf der Grundlage des AEDL (Aktivitäten und existentielle Erfahrungen des Lebens)-Modells nach Frau Prof. Monika Krohwinkel, und wird durch eine geplante, individuelle, bedürfnisorientierte, reflektierte und überprüfbare Pflege- und Betreuung transparent.

Dabei steht die Wertschätzung für die Persönlichkeit und der Kompetenzen der Bewohner im Mittelpunkt.

Kompetenzen zu erhalten, Teilkompetenzen zu fördern und das Kompetenzgefühl zu bewahren, sind die Ziele pflegerischen Bemühens der aktivierenden Pflege und Ergebnis einer ehrlichen Beziehungspflege. Im Umgang mit Bewohnern, die geistig und körperlich verändert, verletzlich und krank sind, ist die (Be-)Achtung vor dem Alter als Entwicklungsstufe des Lebens von zentraler Bedeutung.

 

Die Selbstbestimmung des Einzelnen, steht im sensiblen Bezug zu dem Versorgungs- und Sicherheitsauftrag des Trägers, die nur auf der Grundlage der Beziehungsebene zwischen Bewohner und Mitarbeiter eine befriedigende Umsetzung findet.

 

Es ist uns wichtig, vor allem auch Sterbende und deren Angehörige in ihrer schwierigen Zeit zu begleiten. Dabei unterstützen wir die Seelsorge und respektieren gleichzeitig die religiöse Grundüberzeugung Andersdenkender.

Auch die Angehörigen sind an der Atmosphäre des Hauses beteiligt. Eine wichtige Begegnungsstätte für soziales und kommunikatives Geschehen ist das Café im Erdgeschoß, das besonders an Sonn- und Feiertagen ein lebendiger Mittelpunkt des Altenpflegezentrums und eine Kontaktstelle zur Öffentlichkeit werden soll.

Das Bestreben der Gesellschafter und der Mitarbeiter des Hauses richtet sich auf das Wohlergehen der Bewohner. Wir bemühen uns fortwährend darum, die Qualität unserer Leistungen zu optimieren und weiter zu entwickeln.